• Mag. Sigrid Ornetzeder

Smoothies und Säfte machten mich krank!


Trends kommen und gehen. Doch der Smoothie und der Juice die bleiben, denn Säfte mixen das machen wir schon seit 1922 als der erste Mixer erfunden wurde. Und auch das Entsaften hat seine Geschichte, die bis 150 Jahre vor Christus zurückreicht. Also nix da mit Modeerscheinung und das ist auch gut so.


Doch ACHTUNG, entsteht ein Trend aus etwas das es schon lange gibt, dann wird dieses temporäre Aufflammen oft zu exzessiv betrieben und bringt meistens zu wenig an Information und Aufklärung mit sich. Man denkt sich "Ach schmeiß ich etwas Obst und Spinat in meinen Mixer, und fertig ist mein gesundes Frühstück." Dass aber ein regelmäßiger Konsum von Obst Smooties, Grünen Smoothies oder frisch gepresste Säften zum Frühstück zu Magenproblemen, Energielosigkeit und Stoffwechselerkrankungen führen kann wissen nur Wenige.


Darum habe ich für dich die 10 wichtigsten Regeln für ein gesundes Mixen und Entsaften aufgelistet.


1. Unterschied verstehen zwischen Smooties und Juices.

a. Smoothies werden gemixt. Sie sind Ballast- und Faserstoffreich.

b. Juices (Säfte) werden gepresst und haben eine hohe Nährstoffdichte.

c. Eine Mischung aus Smoothies und Juices ist empfehlenswert.


2. Eiweißreich frühstücken.

Zu regelmäßig Obst bzw. Obstsmoothies, Zucker und/oder zu viele einfache Kohlenhydrate zum Frühstück bringen den Körper in ein Ungleichgewicht.

WAS PASSIERT

a. Heißhunger auf Süßes vor allem am Nachmittag.

b. Nährstoffaufnahme wird verringert.

c. Allergien werden gefördert.

d. Konzentrationsschwäche.

e. Sodbrennen.


3. Die perfekte Zeitspanne.

Zwei Stunden nach dem Frühstück und bis vier Stunden vor dem Schlafen gehen. Vermeide das trinken eines Smoothies oder Juice direkt nach dem Essen. Kann zu Blähungen und Unwohlsein führen.


4. Kleine Mengen - Kleine Schlucke.

Am Anfang reichen oft 60 ml Saft dann kann auf 250 ml gesteigert werden.


5. Richtige Aufbewahrung.

a. Wenn möglich innerhalb von 30 Minuten trinken. Umso besser das Saftgerät umso länger hält sich das Getränk.

a. Dunkles Glas.

b. Kühl lagern.

c. Kein direktes Sonnenlicht.


6. Obst- Gemüse Anteil 1:3 oder 80% Blattgrün und 20% Obst oder Gemüse.

Bitte Vorsicht bei der Wahl des Blattgrüns. Nicht immer nur eine Sorte verwenden - die Abwechslung macht´s. Würdest du nur Spinat verwenden könnte die Oxalsäure zum Beispiel zu Gicht führen.


7. Um die Oxydation etwas aufzuhalten, Zitrone, Orange, Grapefruit oder Ingwer hinzufügen.


8. Um deinen Saft länger haltbar zu machen kannst du auf natürliche Konservierungsmittel zurückgegriffen. Es eignet sich Rosmarin, Nelken, Zimt, Pfeffer, Kurkuma, Ingwer, Zitrone, Knoblauch, Salbei und Oregano.


9. Wenn möglich Bio Obst und Gemüse verwenden.

Wenn nicht Bio empfehle ich Obst und Gemüse zu schälen. Bei Eigenanbau kannst du auch das Grün vom Gemüse verwenden wie zum Beispiel die Blätter der roten Beete.


10. Auf Qualität der Geräte achten.


Mixer für Smoothies:

Hochleistungsmixer mit einer Leistung von 1000 bis 2000 Watt und 28.000 bis 40.000 Umdrehungen. Kosten zwischen 250€ und 1000€. Nur zum Vergleich, ein Standard Haushaltsmixer hat weniger als 1000 Watt und unter 20.000 Umdrehungen pro Minute. Qualität des Gerätes ist wichtig für die optimale Aufspaltung und Aufnahme der Nährstoffe.


Entsafter für Juices:

Zentrifugen Entsafter ab 30€ sind günstig und du kann das Obst ungeschnitten also als Ganzes verwenden. Diese Maschinen reiben Früchte und Gemüse zu Mus und schleudern mit hohen Geschwindigkeiten den Saft durch Zentrifugalkraft. Durch den Sauerstoffanteil der Luft tritt sofort die Oxidation ein was eine Trübung des Saftes und einen Verlust der Nährstoffe verursacht. Darum muss ein Saft eines Zentrifugen Entsafters bin in 30 Minuten getrunken werden. Meist sind diese Geräte oft laut und aufwendig zu reinigen. Ach ja und man kann keine Blätter oder Gräser damit entsaften.

(One gear) Slow Juicer ab 200€ haben eine geringe Umdrehungszahl und es entsteht keine Hitze beim Pressen. Der gepresste Saft bleibt länger frisch und kann im Kühlschrank einen Tag gelagert werden. Bessere Nährstoffdichte und einfache Reinigung (kleines Sieb) sprechen für ihn, aber das Gemüse und Obst muss vorgeschnitten werden.

(Twin gear) Slow Juicer ab 400€ hat das selbe Prinzip wie der one gear Juicer nur hast du hier eine noch bessere Nährstoffausbeute und der Saft kann bis zu 72 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Mit one und twin gear Juicern kannst du Blätter und Gräser entsaften, Nussbutter und Eiscremen herstellen und sie sind sehr leise.


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Für diejenigen unter euch die das GRÜN in Säften oder Smoothies noch etwas irritiert und du dich fragst warum du das eigentlich machen solltest, möchte ich an dieser Stelle noch folgendes erwähnen. Nehmen wir als Beispiel die rote Beete. Die Knolle an sich, wird sie roh entsaftet, enthält im Gegensatz zu ihren Blättern mehr Zucker, Kohlenhydrate und Folate. Das Blattgrün enthält hingegen 190-mal mehr Vitamin A und um ein vielfaches mehr an Vitamin K. Darum empfehle ich beides zu verwenden, die Wurzel und das Blattgrün.

Auch das Chlorophyll spielt eine erhebliche Rolle und verhilft dir zu mehr Gesundheit, man nennt es auch die flüssige Form von Sonnenlicht. Ohne Sonne kein Leben und ohne Chlorophyll auch nicht. Das Chlorophyll Molekül ist dem Hämoglobin Molekül im Blut sehr ähnlich. Es heilt, reinigt, schützt vor schlechten Parasiten und ist hoch Basen bildend. Weizengrassaft zum Beispiel besteht aus 70% Chlorophyll und enthält 92 verschiedene Mineralien von insgesamt 102 möglichen plus Betakarotin, B Vitaminen, Vitamin C-E-H-K, 19 Aminosäuren und wertvollen Enzymen.

Das Mixen und Entsaften von Obst, Gemüse und Blattgrün ermöglicht dir in einer doch sehr Nährstoff armen Zeit auf einfache Art und Weise eine Vielzahl an Nährstoffen zu dir zunehmen. Es ist nur wichtig wie bei vielen Dingen speziell im Ernährungsbereich auf ein ausgewogenes Maß zu achten.


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Ganz liebe gesunde Grüße

Eure Sigi von La Vitalista

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Deine Sigrid

Mag.(FH) Sigrid Ornetzeder

 

 

 

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